Baumschutz

Die Baumschutzsatzung der Gemeinde Halstenbek vom 12. September 1996, in der Fassung der 1. Nachtragssatzung, schützt alle Bäume mit einem Stammumfang von mehr als 100 cm (Durchmesser 32 cm), gemessen in einer Höhe von 100 cm über dem Erdboden.

Für langsam wachsende Arten wie Eibe, Rotdorn, Weißdorn, Ilex und Mehlbeere gilt ein Mindestumfang von 50 cm (Durchmesser 16 cm), für die Arten Weide, Pappel und Birke gilt ein Mindestumfang von 150 cm (Durchmesser 48 cm) gemessen in einer Höhe von 100 cm über dem Erdboden.

Nicht geschützt sind Obstbäume, Kiefern, Fichten und Tannen.

Die Baumschutzsatzung gilt auch für Bäume, die aufgrund von Festsetzungen eines Bebauungsplanes zu erhalten oder anzupflanzen sind, sowie für festgesetzte Ersatzbäume, auch wenn diese die o.g. Maße noch nicht erreicht haben.

Von den Schutzbestimmungen können auf Antrag Ausnahmen erteilt werden. Hierfür genügt ein formloser schriftlicher Antrag des Eigentümers mit Angabe der Baumart, den Stammumfang, einer Lageskizze und einer entsprechenden Begründung.

Weitere wichtige Vorschriften:

Nach dem Landesnaturschutzgesetz [externer Link] (§ 34 Abs. 6) ist es in Schleswig-Holstein in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September verboten Bäume zu fällen! Die Naturdenkmalverordnung [externer Link] (Kreisverordnung vom 19.12.1997) schützt einzelne (insgesamt acht) besonders markante Bäume in der Gemeinde Halstenbek. Anwendung der DIN 18920 bei Bauvorhaben (Schutz von Bäumen, Pflanzenbeständen und Vegetationsflächen)

Zweck dieser Norm ist es, den Schutz von vorhandenen Bäumen, Sträuchern und Vegetationsflächen, wie Rasen u.ä. durch bestimmte Vorkehrungen und Maßnahmen zu sichern. Beispielsweise: Schutz der oberirdischen Teile von Bäumen gegen mechanische Schäden, Schutz der Wurzelbereiche bei Aufgrabungen usw.

Antrag zum Fällen von Bäumen

Eine Ausnahmegenehmigung gem. § 6 der Baumschutzsatzung zum Fällen von Bäumen ist bei der Gemeinde schriftlich oder während der Dienststunden zur Niederschrift zu beantragen.
Antragsberechtigt ist der Eigentümer des Baumes oder ein Dritter mit schriftlicher Zustimmung des Eigentümers.
Wird durch ein Bauvorhaben ein geschützter Baum betroffen, so sind den Bauanträgen oder Bauvorbescheidsanträgen auch die geforderten Unterlagen zum Fällen von Bäumen beizufügen.
 

  • Antragsunterlagen:
    Dem schriftlichen Antrag sind die Begründung sowie Angaben über die Gehölzart, den Stammumfang und ein Flurkartenauszug, in den der zur Fällung beantragte  Baum von seiner Lage her einzuzeichnen ist,  beizufügen.
    Antragsformular (zum Ausfüllen bitte ausdrucken)

Knickschutz

Knicks gehören zu den prägenden, überwiegend im 18. und 19. Jahrhundert angelegten Landschaftselementen in Schleswig-Holstein. Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten - darunter auch viele gefährdete Arten. Zudem üben Knicks wichtige Boden- und Klimaschutzfunktionen im waldarmen Schleswig-Holstein aus.

Pflanzenschutz

Schnittmaßnahmen an Gehölzen aus sind fachlich nach der „ZTV Baumpflege“ durchzuführen. Hinter der Abkürzung ZTV Baumpflege verbirgt sich der Begriff „Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Baumpflege und Baumsanierung“. Diese Arbeiten sind beispielsweise Totholzentfernung, Lichtraumprofilschnitt (relevant für den Straßenverkehrsraum), das Entfernen von Stammaustrieben oder Kronenpflege. Alle diese Arbeiten dürfen ganzjährig durchgeführt werden und es ist sogar sinnvoll, diese Arbeiten in den Sommermonaten, also der Vegetationsaktivität durchzuführen, da die Gehölze dann im Saftstrom stehen und die Wunde an den Schnittstellen sich besser verschließt.

Kontakt:

Rodion Wohlleben

1. Stock,  Zimmer 45
Telefon: 04101 / 49 11 54
E-Mail: 

Halstenbek ist Mitglied im Regionalpark Wedeler Au

Der Regionalpark Wedeler Au umfasst mit 12.000 Hektar eine vielfältige Landschaft, die sich von Hamburg-Blankenese über den Klövensteen und die Holmer Sandberge bis zum Tävsmoor erstreckt und im Westen bis zur Hetlinger Schanze reicht. Namensgeberin und verbindendes Element ist die Wedeler Au, die das Gebiet von Osten nach Westen durchfließt. Der Regionalpark Wedeler Au ist eine freiwillige, länderübergreifende Kooperation der Städte und Gemeinden Wedel, Holm, Hetlingen, Heist, Appen, Halstenbek, Pinneberg und Schenefeld sowie des Bezirks Hamburg Altona.

Seit der Erweiterung im Jahr 2016 zählt auch die Gemeinde Halstenbek zu den Mitgliedern des Regionalparks Wedeler Au e.V. Bisher ist es das Landschaftsschutzgebiet der Düpenau, das im Regionalpark liegt. Die Bachniederung ist ein noch wenig zerschnittener und gestörter Landschaftsraum. Der weite Blick bietet ein ganz besonderes Landschaftserlebnis im Regionalpark.

Ziel des Regionalparks ist es, Natur und Kulturlandschaft zu erhalten und für die Naherholung und das Naturerleben zu entwickeln. Ausgeschilderte Radrouten, Wander- und Laufstrecken präsentieren die schönsten Ecken des Parks: Binnendünen und Marschen, Moore und Wälder, Wiesen und Weiden. Grüne Verbindungen fördern nicht nur die Erholung für Einwohner und Gäste, als Biotopverbund sichern sie wildlebenden Tieren und Pflanzen das Überleben.

Weitere Informationen und aktuelle Projekte unter: www.regionalpark-wedeler-au.de

 

Anschrift

Gustavstraße 6 · 25469 Halstenbek
Telefon: 04101 / 491-0
Fax: 04101 / 401691
eMail: info(at)halstenbek.de

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag und Donnerstag:
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Dienstag zusätzlich:
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Terminabsprachen sind auch ausserhalb dieser Öffnungszeiten möglich!