Aktuelles

Aktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ und Spendenaktion

Am 25. November ist der internationale Tag gegen Gewalt. Um Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, über Hilfsangebote zu informieren, verteilt in Halstenbek die Bäckerei Schlüter ihre Backwaren, in den extra bedruckten Brötchentüten.

Die Spendenaktion für traumatisierte Frauen hat insgesamt phänomenale 5327 € erbracht, die an die drei Frauenhäuser und zwei F rauenberatungsstellen verteilt werden. Aktionsflyer hier


Celia Letzgus

Erdgeschoss,  Zimmer 6
Telefon: 04101 / 49 11 02
E-Mail: 

Veranstaltungskalender Gleichstellung

Hier steht Ihnen der Flyer des Veranstaltungskalenders für das 1. Halbjahr 2020 zur Verfügung.

 

Kostenübernahme von Verhütungsmittel

Der Kreis Pinneberg übernimmt die Kosten für Verhütungsmittel für Menschen mit einem geringen Einkommen. Personen, die das 22. Lebensjahr beendet haben, müssen Verhütungsmittel selbst bezahlen. Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht. Wer staatliche Leistungen erhält, um seinen Lebensunterhalt zu sichern, oder ein geringes Einkommen hat, kann sich ärztlich verordnete Verhütungsmittel oft nicht leisten. mehr

 

Telefonische Berufsberatung für Frauen

Die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Halstenbek, Celia Letzgus, bietet mit der Beratungsstelle FRAU & BERUF individuelle Beratungen zu allen Themen rund um Ihre Erwerbstätigkeit an.

Das Angebot richtet sich an Frauen, die wieder ins Berufsleben zurückkehren möchten, eine Ausbildung in Teilzeit anstreben oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Die Beraterinnen von FRAU & BERUF unterstützen die Ratsuchenden in einer ca. einstündigen Einzelberatung bei Fragen rund um die Erwerbstätigkeit. Die Themenfelder umfassen die berufliche Zielfindung, Ausbildung in Teilzeit, den beruflicher Wiedereinstieg, die Berufswegplanung, Konflikte am Arbeitsplatz, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und vieles mehr.

Eine Anmeldung ist erforderlich bei FRAU & BERUF unter der Telefonnummer 04120/70 77 65. Mehr

 

Trennung & Scheidung - Online

Vortrag und Diskussion mit der Rechtsanwältin Tana Theilen aus Halstenbek.

Ehescheidungen und die Nachteile treffen Frauen meist härter als Männer. Häufig verzichten Frauen auf eine eigene Berufskarriere und widmen sich Haushalt und Familie. Kommt es zur Scheidung, sind Frauen nicht nur emotional und mit der überwiegenden Verantwortung für die Kinder betroffen, sondern auch existenziell durch fehlende finanzielle Mittel.

Eine weitere Verschärfung ergibt sich durch eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs (AZ: XII ZR 94/09). Demnach müssen alleinerziehende Geschiedene i.d.R. Vollzeit arbeiten, sobald das Kind drei Jahre alt ist.

Die Rechtsanwältin gibt praktische Tipps zum Thema Trennung und Scheidung und informiert über rechtliche Fragen zum Zugewinnausgleich, Sorgerecht, Unterhalt, Aufteilung des Hausrats und Umgang mit gemeinsamen Schulden

Am 18. November 2020 von 18.00 - 20.00 Uhr laden die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Pinneberg zur Informationsveranstaltung zum Thema Trennung & Scheidung ein.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Nach Anmeldung unter 04101/491-102 oder celia.letzgus(at)halstenbek(dot)de erhalten Interessierte die Zugangsdaten zur Online-Veranstaltung. Mehr

 

Aufgabengebiet Gleichstellung

Die Gleichstellungsbeauftragte setzt sich für die gleichstellungsrelevanten Rechte und Interessen aller Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Halstenbek und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und ihrer Einrichtungen ein, z. B. dadurch, dass sie

  • darauf achtet, dass die Verwaltung und die politischen Gremien bei ihren Entscheidungen die Belange von Frauen und Familien berücksichtigen,
  • Anregungen, Vorschläge und Lösungsmöglichkeiten entwickelt, durch die die Situation von Frauen und Familien verbessert werden kann,
  • mit Einrichtungen, Initiativen, Vereinen, Verbänden usw. zusammenarbeitet, die etwas für die Gleichstellung vor Ort tun, um die Situation von Frauen und Familien in der Gemeinde zu verbessern,
  • Sprechstunden anbietet, um ratsuchenden Frauen und Familien Hilfen zu geben,
  • Bürgerinnen und Bürger in gleichstellungsrelevanten Angelegenheiten berät,
  • Informationsveranstaltungen organisiert,
  • die Beschäftigten der Gemeindeverwaltung berät und
  • mit anderen kommunalen Gleichstellungsbeauftragten ihre Erfahrungen austauscht und zusammenarbeitet.

Wenden Sie sich an die Gleichstellungsbeauftragte, wenn Sie

  • Informationen und Auskünfte haben möchten,
  • Ideen oder Vorschläge zur Verbesserung der Situation von Frauen und Familien in Halstenbek haben,
  • diskriminierende Praktiken geändert sehen wollen,
  • Unterstützung bei der Durchsetzung Ihrer Rechte brauchen oder
  • sich für Frauen oder Familien engagieren wollen.

Rechtliche Grundlagen

Grundgesetz

Artikel 3

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

 

Gesetz zur Gleichstellung der Frauen im öffentlichen Dienst für Schleswig-Holstein

§ 1 Gesetzeszweck

Dieses Gesetz dient der Verwirklichung des Grundrechtes der Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Es fördert die Gleichstellung der Frauen im öffentlichen Dienst insbesondere durch

  1. die Schaffung von Arbeitsbedingungen, die für beide Geschlechter die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen,
  2. die Kompensation von Nachteilen, die vor allem Frauen als Folge der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung erfahren,
  3. die gerechte Beteiligung von Frauen an allen Lohn-, Vergütungs- und Besoldungsgruppen sowie in Gremien.

 

Gemeindeordnung für Schleswig-Holstein

§ 2 Abs. 3

Zur Verwirklichung des Grundrechts der Gleichberechtigung von Mann und Frau haben die Gemeinden mit eigener Verwaltung Gleichstellungsbeauftragte zu bestellen. Die Gleichstellungsbeauftragte ist in Gemeinden mit mehr als 15 000 Einwohnerinnen und Einwohnern grundsätzlich hauptamtlich tätig; das Nähere regelt die Hauptsatzung. Die Hauptsatzung soll im Übrigen bestimmen, dass die Gleichstellungsbeauftragte in Ausübung ihrer Tätigkeit unabhängig ist und an den Sitzungen der Gemeindevertretung und der Ausschüsse teilnehmen kann. Ihr ist in Angelegenheiten ihres Aufgabenbereichs auf Wunsch das Wort zu erteilen. Die Gleichstellungsbeauftragte wird von der Gemeindevertretung bestellt.

 

Hauptsatzung der Gemeinde Halstenbek

§ 4 Abs. 2

Die Gleichstellungsbeauftragte trägt zur Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Gemeinde bei. Ihre Aufgabe besteht insbesondere darin, auf örtlicher Ebene zu einer Verbesserung der Situation von Frauen in allen Lebensbereichen beizutragen. Dabei setzt sie sich für die Belange von Frauen als Einwohnerinnen der Gemeinde oder als Mitarbeiterinnen der Gemeindeverwaltung ein und wirkt an der kommunalen Willensbildung mit. Sie ist insbesondere in folgenden Aufgabenbereichen tätig:

- Einbringung frauenspezifischer Belange in die Arbeit der Gemeindevertretung und der von der Bürgermeisterin oder dem Bürgermeister geleiteten Verwaltung

- Prüfung von Verwaltungsvorlagen auf ihre Auswirkungen für Frauen, z.B. auch bei der Aufstellung eines Bebauungsplanes

- Mitarbeit an Initiativen zur Verbesserung der Situation von Frauen in der Gemeinde

- Anbieten von Sprechstunden und Beratung für Hilfe suchende Frauen

- Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Gruppen, Institutionen, Betrieben und Behörden, um frauenspezifische Belange wahrzunehmen

Anschrift

Gustavstraße 6 · 25469 Halstenbek
Telefon: 04101 / 491-0
Fax: 04101 / 401691
eMail: info(at)halstenbek.de

Öffnungszeiten

Das Rathaus Halstenbek ist unter Berücksichtigung von Schutzmaßahmen gegen SARS Covid-19 wieder für die Öffentlichkeit geöffnet. Weitere Informationen finden Sie hier.