Baumpflegerische Arbeiten und Wegeüberholung am Krupunder See

Fällung von 27 Bäumen und Erneuerung der Wege

Halstenbek, 01.06.2017 – In dem Gelände rund um den Krupunder See haben in den letzten Wochen Fällungen und
baumpflegerische Arbeiten stattgefunden. Die Fällungen und Kronenpflegeschnitte im Gelände rund um den Krupunder See resultieren aus einer Begehung mit der Unteren Forstbehörde über die Verkehrssicherheit an Bäumen in dem besagten Gelände, die sich in unmittelbarar Nähe der Wege und an Straßen befinden.

Bei der Begehung waren diese Fällungen und Kronenpflegeschnitte als notwendige baumpflegerische Arbeiten festgelegt worden, um die Verkehrssicherheit der Bäumen zu gewährleisten, insgesamt mussten 27 Bäume gefällt werden, dabei handelte es sich um Pappeln, Weiden, Birken, Erlen und Eichen.

Anders als die Bäume im sonstigen Gemeindegebiet fallen die Bäume rund um den Krupunder See nicht unter die Baumschutzsatzung sondern werden als waldartiger Bestand im Sinne des Waldgesetzes behandelt. Das bedeutet, dass die Bäume in dem Gelände im Prinzip sich selber überlassen sind, lediglich die Bäume, die eine Verkehrssicherheitsrelevanz aufgrund ihres Standortes an Wegen und an Straßen haben, werden regelmäßig kontrolliert. Dies geschieht jedoch durch die Untere Forstbehörde und nicht durch die Baumkontrolleure der Gemeinde Halstenbek.

Da es sich wie gesagt um verkehrsicherheitsrelevante baumpflegerische Maßnahmen handelt, dürfen und müssen diese auch außerhalb der Schutzzeiten durchgeführt werden können, auch wenn es sich dabei um Fällungen handelt.

Die Fällungen sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ganz abgeschlossen. Drei leider nicht mehr verkehrssichere Bäume müssen noch entnommen werden, 2 Birken und eine Robinie.

Einige der Bäume, welche aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden mussten, sind teilweise nur als als Stamm bis zu einer Höhe von 5-8 m stehen belassen worden. Dies hat folgenden Hintergrund: Die Gemeinde Halstenbek hat in der Vergangenheit beschlossen, die Bäume, welche gefällt werden müssen, so weit wie möglich als Stamm im Gelände stehen zu lassen, damit das restliche stehende Holz (und nicht nur das Liegende abgesägte, welches ebenfalls im Gelände belassen werden soll) für Insekten und Kleinsäugetiere als Habitat fungieren kann. Hier können sich u. a. sehr wertvolle Wohnstätten für seltene Spechte entwickeln. Es soll damit den Erkenntnissen Rechnung getragen werden, wie das Gelände rund um den Krupunder See möglichst wie ein naturnaher Wald behandelt werden kann.

Desweiteren sind die Wege rund um den Krupunder See grunderneuert worden.

Der neue saubere Wegebelag ist zunächst noch gewöhnungsbedürftig. Es handelt sich aber wie in der Satzung zum geschützten Landschaftsteil Krupunder See vorgesehen um einen wasserdurchlässigen Belag, der sich in den nächsten Monaten noch setzen wird und in der Oberfläche durch Niederschläge etwas aufweichen wird.

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Rodion Wohlleben

Abteilung: Fachdienst Bauverwaltung
Funktion: Umwelt- und Naturschutz
25469 Halstenbek
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