Baumschutz

In Halstenbek gibt es bereits seit vielen Jahren die „Satzung der Gemeinde Halstenbek zum Schutz des Baumbestandes“ (Baumschutzsatzung), durch die viele Bäume im Gemeindegebiet geschützt sind und nur unter bestimmten Voraussetzungen gefällt werden dürfen. Dazu gehören folgende Bäume:

- ab 50 cm Stammumfang (Durchmesser 16 cm) langsam wachsende Arten (z. B. Eibe, Rotdorn, Weißdorn, Ilex und Mehlbeere)

- ab 150 cm Stammumfang (Durchmesser 48 cm) für schnellwachsende Arten (z. B. Weide, Pappel und Birke)

- ab 100 cm (Durchmesser 32 cm) alle anderen Baumarten

                jeweils gemessen in einer Höhe von 100 cm über dem Erdboden

-Bäume, die aufgrund von Festsetzungen eines Bebauungsplanes zu erhalten oder anzupflanzen sind

- festgesetzte Ersatzbäume, auch wenn diese die o.g. Maße noch nicht erreicht haben

 

Nicht geschützt sind Obstbäume, Kiefern, Fichten und Tannen.

Antrag zum Fällen von Bäumen

Von den Schutzbestimmungen können auf Antrag Ausnahmen erteilt werden. Hierfür sind durch den Eigentümer oder durch einen Dritten mit entsprechender Vollmacht die unten aufgeführten Unterlagen einzureichen:

- ausgefüllter Antrag (Antragsvordruck zum Ausdrucken)

- Lageplan (Flurkartenauszug), in den der zur Fällung beantragte Baum von seiner Lage her einzuzeichnen ist

- Gutachten eines zertifizierten Baumsachverständigen über den Zustand des Baumes und Grund der Fällung

- Foto des Baumes

 

Wird durch ein Bauvorhaben ein geschützter Baum betroffen, so sind den Bauanträgen oder Bauvorbescheidsanträgen auch die geforderten Unterlagen zum Fällen von Bäumen beizufügen.

 

Ansprechpartner für Fällanträge:

Gemeinde Halstenbek
Frau Rinne
Tel.: 04101/491 - 181
E-Mail: ann-christin.rinne@halstenbek.de

 

Weitere wichtige Vorschriften:

 

Gemäß § 39 Bundesnaturschutzgesetz ist es vom 01. März bis zum 30. September verboten, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche oder andere Gehölze abzuschneiden, auf den Stock zu setzen oder zu beseitigen. Die üblichen Pflegeschnittmaßnahmen dürfen unter Einhaltung des Artenschutzes weiterhin durchgeführt werden.

Bäume auf Privatgrundstücken oder in Kleingärten dürfen unter Einhaltung des Artenschutzes dennoch in dieser Schutzfrist gefällt werden sofern diese nicht durch die Baumschutzsatzung geschützt sind. Bevor Fällungen vorgenommen werden müssen die Bäume daher unmittelbar vorher auf Nist- und Bruttätigkeiten überprüft werden.

 

Unabhängig von der gemeindeeigenen Baumschutzsatzung sind in der Gemeinde Halstenbek außerdem noch insgesamt acht besonders markante Bäume durch dieKreisverordnung zum Schutz von Bäumen als Naturdenkmal im Kreis Pinneberg (externer Link) geschützt.

 

Anwendung der DIN 18920 bei Bauvorhaben (Schutz von Bäumen, Pflanzenbeständen und Vegetationsflächen)

Zweck dieser Norm ist es, den Schutz von vorhandenen Bäumen, Sträuchern und Vegetationsflächen, wie Rasen u.ä. durch bestimmte Vorkehrungen und Maßnahmen zu sichern. Beispielsweise: Schutz der oberirdischen Teile von Bäumen gegen mechanische Schäden, Schutz der Wurzelbereiche bei Aufgrabungen usw.

Knickschutz

Knicks gehören zu den prägenden, überwiegend im 18. und 19. Jahrhundert angelegten Landschaftselementen in Schleswig-Holstein. Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten - darunter auch viele gefährdete Arten. Zudem üben Knicks wichtige Boden- und Klimaschutzfunktionen im waldarmen Schleswig-Holstein aus.

Pflanzenschutz

Schnittmaßnahmen an Gehölzen aus sind fachlich nach der „ZTV Baumpflege“ durchzuführen. Hinter der Abkürzung ZTV Baumpflege verbirgt sich der Begriff „Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Baumpflege und Baumsanierung“. Diese Arbeiten sind beispielsweise Totholzentfernung, Lichtraumprofilschnitt (relevant für den Straßenverkehrsraum), das Entfernen von Stammaustrieben oder Kronenpflege. Alle diese Arbeiten dürfen ganzjährig durchgeführt werden und es ist sogar sinnvoll, diese Arbeiten in den Sommermonaten, also der Vegetationsaktivität durchzuführen, da die Gehölze dann im Saftstrom stehen und die Wunde an den Schnittstellen sich besser verschließt.

Kontakt:

Gartenabfallplatz

Gartenabfall- / Schredderplatz


Für mengenmäßig stark anfallende Gartenabfälle, wie zum Beispiel sperriges Material durch Gehölzschnitt, bietet die Gemeinde Halstenbek den Gartenbesitzern an, Ihre Gartenabfälle am Schredderplatz im Verbindungsweg zu entsorgen.

Wichtig: Alles was in die Bio-Tonne passt, gehört auch in diese und darf nicht auf dem Schredderplatz angenommen werden. Also Rasenschnitt, Vertikutiergut, kleine Pflanzenreste und Laub entsorgen Sie bitte über Ihren Kompost oder die Bio-Tonne.

Die Anfahrt von Gartenabfällen ist nur für Bürger der Gemeinde Halstenbek gestattet. Dies wird durch die Vorlage des Personalausweises überprüft.

Der Schredderplatz ist in der Zeit vom 6. März bis 27. November 2021

  • sonnabends von 9.00 Uhr – 15.00 Uhr

geöffnet.

WICHTIG: Gartenabfallplatz in Zeiten von Corona (externer Link)

 

Das Entgelt für die Nutzung des Schredderplatzes beträgt:

  • bis zu 500 Liter / 0,5 m³  (= PKW) 3,00 €
  • 1.000 Liter / 1 m³  (= Anhänger, Kleintransporter) 5,00 €
  • je weiteren angefangenen Kubikmeter 5,00 €

An insgesamt 3 Samstagen ist der Platz für eine kostenlose Anlieferung geöffnet:

  • am Samstag 20.03.2021
  • am Samstag 20.11.2021
  • am Samstag 27.11.2021


Achten Sie bitte darauf, dass nur pflanzliche Abfälle angenommen werden. Keinesfalls dürfen hier Plastik, Metall und andere nicht pflanzliche Abfälle entsorgt werden!

Halstenbek ist Mitglied im Regionalpark Wedeler Au

Der Regionalpark Wedeler Au umfasst mit 12.000 Hektar eine vielfältige Landschaft, die sich von Hamburg-Blankenese über den Klövensteen und die Holmer Sandberge bis zum Tävsmoor erstreckt und im Westen bis zur Hetlinger Schanze reicht. Namensgeberin und verbindendes Element ist die Wedeler Au, die das Gebiet von Osten nach Westen durchfließt. Der Regionalpark Wedeler Au ist eine freiwillige, länderübergreifende Kooperation der Städte und Gemeinden Wedel, Holm, Hetlingen, Heist, Appen, Halstenbek, Pinneberg und Schenefeld sowie des Bezirks Hamburg Altona.

Seit der Erweiterung im Jahr 2016 zählt auch die Gemeinde Halstenbek zu den Mitgliedern des Regionalparks Wedeler Au e.V. Bisher ist es das Landschaftsschutzgebiet der Düpenau, das im Regionalpark liegt. Die Bachniederung ist ein noch wenig zerschnittener und gestörter Landschaftsraum. Der weite Blick bietet ein ganz besonderes Landschaftserlebnis im Regionalpark.

Ziel des Regionalparks ist es, Natur und Kulturlandschaft zu erhalten und für die Naherholung und das Naturerleben zu entwickeln. Ausgeschilderte Radrouten, Wander- und Laufstrecken präsentieren die schönsten Ecken des Parks: Binnendünen und Marschen, Moore und Wälder, Wiesen und Weiden. Grüne Verbindungen fördern nicht nur die Erholung für Einwohner und Gäste, als Biotopverbund sichern sie wildlebenden Tieren und Pflanzen das Überleben.

Weitere Informationen und aktuelle Projekte unter: www.regionalpark-wedeler-au.de

 

Ihr Ansprechpartner

Gemeinde Halstenbek

Gustavstraße 6
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Telefon: 04101/ 491 - 0
E-Mail: info(at)halstenbek(dot)de
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Das Rathaus der Gemeinde Halstenbek ist für den Publikumsverkehr nur nach vorheriger Terminabsprache geöffnet

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