Notfall-Kinderzuschlag (Nofall-KiZ)

Mit dem Notfall-Kinderzuschlag regelt das Bundesfamilienministerium von April bis September den Zugang zum Kinderzuschlag neu. Die Regelungen sind Teil des Sozialschutzpaketes der Bundesregierung. Familien mit kleinem Einkommen steht mit dem Kinderzuschlag eine Unterstützung in Höhe von maximal 185 Euro pro Monat und Kind zu, zusätzlich zum Kindergeld. Berechnungsgrundlage war bislang das durchschnittliche Einkommen der vergangenen sechs Monate. Im Rahmen der Corona-Krise wurde der Kinderzuschlag nun zu einem Notfall-KiZ angepasst. Er soll zügig helfen, wenn Familien jetzt Einkommenseinbrüche erleiden und plötzlich nur noch ein kleines Einkommen erzielen. Dafür wurden folgende Regelungen getroffen:

  • Bei Anträgen auf Kinderzuschlag, die zwischen dem 1. April 2020 und dem 30. September 2020 gestellt werden, wird das Einkommen der Eltern nicht anhand der letzten sechs Monate, sondern nur anhand des letzten Monats vor Antragstellung geprüft. Für Anträge im April ist also das Einkommen aus März relevant, für Anträge im Mai das von April. So kann besser auf kurzfristige Einkommenseinbußen reagiert werden.
  • Außerdem müssen Eltern keine Angaben mehr zum Vermögen machen, wenn sie kein erhebliches Vermögen haben. Die Regelung erleichtert die Beantragung. Der Kinderzuschlag kann dadurch höher ausfallen. An den Einkommensbereichen ändert sich jedoch nichts.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/familie/familienleistungen/kinderzuschlag/notfall-kiz

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/familie/familienleistungen/kinderzuschlag/faq-notfall-kiz/fragen-und-antworten-zum-notfall-kinderzuschlag/154190


Was tun bei häuslicher Gewalt?

Dass momentan viele Menschen zu Hause seien und Familienmitglieder sehr viel Zeit auf engem Raum miteinander verbrächten, könne zu einer Verschärfung von häuslichen Konflikten führen.

Beispiele aus China oder Italien lassen vermuten, dass es auch in Deutschland zu vermehrten Konflikten innerhalb von Familien kommen kann. Ähnliche Befürchtungen äußert der Bund Deutscher Kriminalbeamter.

Bei direkter Bedrohung sofort die Polizei 110

Für Beratung: 

  • Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Halstenbek 04101 491 102
  • Frauenberatung Pinneberg 04101 513 147
  • Frauenhaus Pinneberg 04101 204 967

Tag und Nacht das bundesweite Hilfetelefon in allen Sprachen/ Assistance in the event of women being abused 0800 116 016


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