Trotz weitgehender Verrechtlichung gleichstellungspolitischer Anliegen bleibt die reale Partizipationsmöglichkeit von Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen weit hinter derjenigen von Männern zurück.

Frauen haben auf dem Arbeitsmarkt schlechtere Chancen und Branchen in denen viele Frauen arbeiten werden trotz eines großen Bedarfs geringer bezahlt und weniger wert geschätzt (helfen, pflegen, lehren). Bei gleicher Arbeit erhalten sie immer noch nur um 75 % des für männliche Kollegen üblichen Lohns.

Frauen erleiden auf vielfältige Weise Nachteile, da sie die alleinige, mindestens aber überwiegende Zuständigkeit für die Haus- und Familienarbeit tragen. Entsprechend wird die gesetzliche Elternzeit in Schleswig-Holstein zu 80% von Frauen wahrgenommen und drei von vier Vätern nehmen maximal nur zwei Monate Elternzeit in Anspruch. In der Folge stellen Frauen trotz guter Ausbildung zwei Drittel der Teilzeitkräfte mit allen damit verbundenen Nachteilen wie geringerer Verdienst, geringere soziale Sicherung und daraus resultierender Altersarmut sowie geringeren Aufstiegschancen.

Obwohl die Hälfte der Studierenden weiblich ist, haben über 90% der Professuren an deutschen Hochschulen Männer inne und in der freien Wirtschaft finden sich im höheren Management nur etwa 5% Frauen.

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