Tagesmüttervermittlung

Ev. Familienbildungsstätte des Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein
Bahnhofstraße 20, 25421 Pinneberg,

Beratung von Eltern und Vermittlung qualifizierter Tagesmütter:

  • Ansprechpartenerin: Frau Bencke, Telefon 8450152

Qualifizierung/Ausbildung von Tagesmüttern:

  • Ansprechpartnerin: Frau Gaden, Telefon 8450150

Restkostenfinanzierung

Richtlinien der Gemeinde Halstenbek für die Gewährung von Zuschüssen zu den Kosten der Kinderbetreuung in einer Tagespflege – Restkostenfinanzierung-



Zur finanziellen Gleichstellung der Betreuung in einer Tagespflege mit der Betreuung in einer Kindertagesstätte gewährt die Gemeinde Halstenbek eine Restkostenfinanzierung zu den Kosten für die Betreuung in einer Tagespflege nach dieser Richtlinie.



Es handelt sich hierbei um eine freiwillige Leistung der Gemeinde Halstenbek, auf die kein Rechtsanspruch besteht.


1. Voraussetzung für die Gewährung einer Restkostenfinanzierung:


Die Gemeinde Halstenbek fördert die Betreuung in einer Tagespflege von Kindern von 0 Jahren bis zum Schuleintritt, wenn:


  1. der Hauptwohnsitz des Kindes in Halstenbek liegt;

  2. beide Erziehungsberechtigten einer Erwerbstätigkeit, Schul- oder Hochschulausbildung, Ausbildung oder Teilnahme an Eingliederungsmaßnahmen in Arbeit nachgehen;

  3. Alleinerziehende einer Erwerbstätigkeit, Schul- oder Hochschulausbildung, Ausbildung oder Teilnahme an Eingliederungsmaßnahmen in Arbeit nachgehen;

  4. ein Betreuungsvertrag mit einer qualifizierten Tagespflegeperson, die im Besitz einer Pflegeerlaubnis nach § 43 SGB VII ist, abgeschlossen wurde.

Aufgrund des bestehenden Rechtsanspruches, wird bei Kindern ab Vollendung des 1. Lebensjahres, unabhängig von Punkt 2 und 3, eine Betreuung von 20 Stunden pro Woche in einer Tagespflege gefördert.


2. Antragsverfahren


Antragsberechtigt sind ausschließlich die/ der Erziehungsberechtigte/n.


Die/ Der Antragssteller/in hat/haben neben dem Antragsformular der Gemeinde Halstenbek zur Gewährung einer Restkostenfinanzierung, die Erfüllung der Antragsvoraussetzungen bei Antragsstellung nachzuweisen und die nachfolgend genannten Unterlagen vorzulegen:


  • Betreuungsvertrag

    Bei einer Betreuung von mehr als 20 Stunden die Woche:

  • Nachweise über die Beschäftigung mit Darstellung der wöchentlichen Arbeitszeit

  • Bestätigung der Schule oder Hochschule

  • Nachweis der beruflichen Bildungsmaßnahme


Bei Nichtvorlage der notwendigen Unterlagen erfolgt eine Ablehnung des Antrages auf Gewährung einer Restkostenfinanzierung.


3. Bewilligungszeitraum


Die Gewährung der Restkostenfinanzierung erfolgt ab dem im Betreuungsvertrag genannten Beginn der Betreuung, frühestens jedoch ab dem Monat des Antragseinganges.


Der Bewilligungszeitraum endet mit der Beendigung des Betreuungsverhältnisses, spätestens jedoch an dem nach Antragsbewilligung nachfolgenden 31. Juli.


Eine rückwirkende Gewährung erfolgt nicht.


Nach Ablauf des Bewilligungszeitraumes ist erneut ein Antrag zu stellen.


4. Eingewöhnungszeit


Es werden maximal zwei Wochen für die Eingewöhnung, vor dem Zeitpunkt des im Betreuungsvertrag vereinbarten Betreuungsbeginn, anerkannt und bezuschusst.


Hierfür sind folgende Nachweise, nach erfolgter Eingewöhnung, zu erbringen:


  • Nachweis über die erfolgten Betreuungsstunden

  • Nachweis über die angefallenen Betreuungskosten.



5. Anerkannte Betreuungszeit


Bei einer Betreuung von mehr als 20 Stunden wird maximal die Betreuungszeit, die für die Ausführung der Erwerbstätigkeit, Schul- oder Hochschulausbildung, Ausbildung oder Teilnahme an einer Eingliederungsmaßnahme in Arbeit (inkl. Arbeitsweg, Pausen, evt. Überstunden) nötig ist, bezuschusst. In allen anderen Fällen wird lediglich eine wöchentliche Betreuungszeit in Höhe von 20 Stunden bezuschusst.



6. Höhe des Zuschusses


Bezuschusst wird der Anteil der Tagespflegekosten der einen Pflegesatz von über 4,24 € die Stunde übersteigt maximal bis zu einem Pflegesatz von 6,00 € die Stunde. Grundlage für die Berechnung des Zuschusses sind die vertraglich vereinbarten Betreuungskosten.

Leistungen der Wirtschaftlichen Jugendhilfe des Kreises Pinneberg sind vorrangig in Anspruch zu nehmen und werden im Leistungsfall auf den Zuschuss der Gemeinde Halstenbek angerechnet.





7. Mitwirkungspflicht


Ändern sich die der Zuschussbewilligung zugrunde liegenden Verhältnisse, so wird der Zuschuss unter Berücksichtigung der geänderten Verhältnisse ab dem Monat der Änderung neu berechnet.



8. Auszahlung


Die Zahlung des Zuschusses erfolgt zum jeweils 10. des Monats ab Beginn des Bewilligungszeitraumes auf die im Antrag angegebene Bankverbindung.



9. Inkrafttreten


diese Richtlinie tritt rückwirkend zum 01.08.2016 in Kraft


Halstenbek, den

Gemeinde Halstenbek 

Die Bürgermeisterin



 

Antrag auf Gewährung einer Restkostenfinanzierung

Antragsvordruck

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